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Ein Haus, das Erinnerungen trägt
Das Landhaus Doll: New England trifft Oberbayern
Wenn sich der Blick in die nahegelegenen Berge öffnet und die Jahreszeiten die Landschaft in weiches Licht tauchen, entfaltet das Landhaus Doll seine besondere Wirkung. Es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Haus, sondern um einen Ort, der von persönlichen Erinnerungen, Sommeraufenthalten und dem Wunsch nach einem Zuhause geprägt ist, das Vergangenheit und Gegenwart auf natürliche Weise miteinander verbindet.
Schon der erste Gedanke an das neue Zuhause war bei Bauherrin Katrin Doll klar umrissen: kein Standard, keine Kompromisse, sondern ein Haus, das Persönlichkeit trägt. Als Produktdesignerin wusste sie genau, was sie wollte und vor allem, was nicht. „Ich habe mir eine sehr individuelle Planung gewünscht“, beschreibt sie den Ausgangspunkt. Dass es am Ende ein Haus in moderner Holztafelbauweise werden würde, war zunächst nicht geplant. Doch der gemeinsame Weg mit dem Team von Baufritz entwickelte sich schnell zu einer gestalterischen Übereinstimmung auf Augenhöhe.
Inspiriert ist das Haus von den Sommerfrische-Villen der oberbayerischen Seenlandschaft – jenen charmanten, zeitlosen Gebäuden, die seit Generationen Geschichten erzählen. „New England meets Oberbayern“ beschreibt die Bauherrin selbst den Charakter ihres Hauses: Eine architektonische Übersetzung von Erinnerungen an Ferien bei der Großmutter, an das Grundstück in Familienbesitz und an eine Landschaft, die von Holz, Wasser und Tradition geprägt ist.
BAUFRITZ
Besucherempfang, Musterhäuser & HausSchneiderei
Eidlerholzstraße 12 | 87746 Erkheim, Allgäu
Tel.: +49(0)8336 9000 | baufritz.com
Ein Haus wie ein Lebenskonzept
Auf rund 172 Quadratmetern Wohnfläche entfaltet sich ein Grundriss, der bewusst Begegnung und Rückzug vereint.
Das Erdgeschoss öffnet sich großzügig zur Diele und führt direkt in den Koch- und Essbereich – das kommunikative Herz des Hauses.
Die Küche präsentiert sich mit Fronten in warmem Grau und einer markant abgerundeten Kücheninsel als zentraler Blickfang. Maßgefertigte, halbrunde Schranktüren an den Stirnseiten bieten stilvollen Stauraum für Geschirr und unterstreichen die hochwertige Schreinerarbeit. Ein gemütlicher Alkoven lädt zum Verweilen während des Kochens ein, während die großzügige, U-förmige Eckbank in hellem Blau – liebevoll aufgearbeitet und mit besonderer Geschichte – dem Raum eine persönliche und zugleich traditionelle Note verleiht.
Der angrenzende Wohnbereich mit Kaminofen kann bei Bedarf über eine Schiebetür abgetrennt werden und ergänzt das offene Raumkonzept um eine behagliche Rückzugsmöglichkeit. Ein besonderes Raumgefühl entsteht durch die Architektur des Quergiebels, der sich mit großer Selbstverständlichkeit in den Baukörper schiebt und eine beeindruckende Höhe sowie Lichtfülle erzeugt. „Das Raumgefühl ist einfach außergewöhnlich“, beschreibt die Bauherrin diesen zentralen Ort im Haus.
Landhaus mit Seele und Handwerk
Die äußere Gestaltung greift typische Elemente der Region auf: Sprossenfenster, Holzveranden und fein proportionierte Dachüberstände schaffen eine vertraute, fast nostalgische Anmutung. Gleichzeitig setzt das Haus eigene Akzente – etwa durch die bewusst gewählte Farbigkeit in hellen, pastelligen Tönen und die handwerklich geprägte Detailtiefe.
Im Inneren prägen natürliche Materialien das Bild: weiß pigmentierte Holzbalkendecken, Eichenstufen, Naturstein und warme Holzoberflächen verbinden sich zu einer Atmosphäre, die zugleich elegant und geerdet wirkt. Jeder Raum scheint darauf ausgelegt, Alltag in Qualität zu verwandeln – ohne dabei seine Leichtigkeit zu verlieren.
Architektur aus Erinnerung und Zukunft
Die Bildwelt des Hauses unterstreicht den beschriebenen Charakter eindrücklich: Die helle Putzfassade wirkt freundlich und luftig und verleiht dem Gebäude eine leichte, sommerliche Ausstrahlung. Veranden und Balkon lassen Innen- und Außenraum
fließend ineinander übergehen. Im Inneren prägen natürliche Materialien prägen natürliche Materialien aus Holz, Eiche und Naturstein die Atmosphäre – elegant und zugleich geerdet.
Das Landhaus Doll versteht sich als Ort des Zusammenkommens: Die Verbindung von amerikanischer Holzhaus-Tradition und oberbayerischer Baukultur wirkt vertraut und zugleich neu. „Ich wollte einen heimeligen Rückzugsort für uns alle“, sagt die Bauherrin. Entstanden ist ein Zuhause, das Generationen verbindet und Raum für gemeinsame Zeit schafft – gewachsen aus Erinnerungen und offen für die Zukunft.
Raum für Generationen
Im Obergeschoss entfaltet sich das Familienleben auf besondere Weise. Die Räume öffnen sich teilweise bis in den Dachspitz und gewinnen dadurch spürbar an Großzügigkeit. Ein Gästezimmer mit eigenem Duschbad (Ensuite) bietet komfortablen Rückzugsraum für Familie und Besuch und fügt sich selbstverständlich in das Gesamtkonzept ein.
Statt eines Kellers setzt das Haus konsequent auf intelligente Stauraumlösungen innerhalb der Architektur – unter dem Dach, hinter Schrankwänden oder auf ergänzenden Ebenen. So bleibt das Haus in seiner Struktur offen, lichtdurchflutet und durchgehend wohnlich.
So entsteht ein Zuhause, das nicht nur gebaut, sondern gewachsen wirkt – verwurzelt in Erinnerungen, offen für die Zukunft und getragen von dem Gefühl, angekommen zu sein.












Tom Philippi
