Golfsport vor alpiner Kulisse
Golf ist weit mehr als die präzise Abfolge von Drive, Chip und Putt. Es ist ein Sport, der den Kopf genauso fordert wie die Technik – eine bewusste Auszeit, die uns zwingt, ganz bei uns selbst zu bleiben. In einer Zeit, die immer schneller wird, bietet Golf den perfekten Gegenpol: ein Spiel der Konzentration, der Strategie und der persönlichen Ruhe. Es ist diese einzigartige Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und wohltuender Entschleunigung, die den Golfsport heute so attraktiv macht. Ob als intensiver Ausgleich zum Alltag oder als soziale Bühne für wertvolle Begegnungen. Golf ist längst offener, zugänglicher und vielfältiger geworden. Es ist ein Sport, der den Geist schärft und den Körper belebt, und der es uns ermöglicht, den eigenen Takt wiederzufinden. Wer einmal den perfekten Schwung erlebt hat, weiß: Golf ist nicht nur eine Herausforderung für das Handicap, sondern vor allem ein Genuss für den Moment.
Autorin: Jasmin Lutz
Drive, Chip, Putt
Er steht auf dem Grün, prüft noch einmal die Linie, während der Drive und ein sauberer Chip ihn genau hierhergebracht haben. Jetzt nur noch ein ruhiger Putt – kurz, kontrolliert, entscheidend. Der Ball setzt sich in Bewegung und alles hängt an diesen letzten Metern.
Genau in solchen Momenten liegt der Reiz des Golfs. Es ist kein lauter, schneller Sport, sondern einer, der dich zwingt, bei dir selbst zu bleiben. Jeder Schlag ist eine Entscheidung, jede Bahn eine neue Herausforderung. Golf fordert nicht nur Technik, sondern vor allem den Kopf – Konzentration, Strategie und das Gefühl für den richtigen Moment. Kein Wunder also, dass Golf gerade einen neuen Aufschwung erlebt. Immer mehr Menschen entdecken den Sport für sich – als Ausgleich zum Alltag, als Bewegung an der frischen Luft, als bewusste Pause vom Tempo der Zeit. Golf hat sein Image verändert: jünger, offener, zugänglicher. Und vor allem vielseitiger.
Denn Golf ist längst mehr als nur ein Spiel. Es ist auch ein sozialer Raum. Zwischen Abschlag und Grün entstehen Gespräche, Verbindungen, manchmal sogar echte Freundschaften. Kaum ein anderer Sport verbindet Bewegung und Austausch so selbstverständlich miteinander.
Und doch: Wer einmal gespielt hat, merkt schnell – der eigentliche Star ist nicht der Spieler. Es ist der Platz. Jeder Golfplatz hat seinen eigenen Charakter. Mal weit und offen, mal eng und taktisch. Und dann gibt es diese besonderen Orte, die das Spiel auf eine neue Ebene heben: Golfplätze im Alpenraum. Wenn sich schneebedeckte Gipfel im Hintergrund erheben, wenn das Grün in eine spektakuläre Bergkulisse eingebettet ist, wird jede Runde zu etwas Größerem. Der Abschlag fühlt sich freier an, der Weg zur nächsten Bahn intensiver. Hier verschwimmen Sport und Natur. Es geht nicht mehr nur um das Ergebnis, sondern um das Erlebnis. Um die Stille der Berge, die klare Luft, das Gefühl, mitten in einer Landschaft zu spielen, die beeindruckender ist als jede Scorekarte. Vielleicht ist es genau diese Mischung, die Golf heute so besonders macht: Herausforderung und Entschleunigung, Ehrgeiz und Genuss, Spiel und Kulisse. Und genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Plätze selbst – auf jene Orte, die jede Runde einzigartig machen.
Wo die Reise beginnt…
Eine Reise zu innerer Ruhe und Kraft: Das Posthotel Achenkirch am Achensee
inter Hotels mit Seele stehen Menschen mit Intuition, Kompass und Weitblick. Einer dieser besonderen Orte ist das 5-Sterne Posthotel Achenkirch in Tirol am Achensee: Das Adults Only-Resort verbindet fernöstliche Praktiken wie TCM und Ayurveda mit österreichischer Alpenkultur und richtet sich an Geist und Körper gleichermaßen. Longevity, Yoga, Qi Gong und ein großzügiges Fitnessangebot verschmelzen mit 7.000 m² Wellnessbereich, Atrium Spa und mehreren Außenpools. Außerdem: eine eigene Tennishalle, 9-Loch-Golfplatz und der hauseigene Lipizzaner-Reitstall. Gastgeber Karl C. Reiter lädt seine Gäste auf eine Reise zum Ich ein – zu innerer Ruhe und neuer Kraft.
Der Gentleman auf deutschem Fairway
Andrew MacDonald
Manche Wege sind auf dem Grün besiegelt, lange bevor man den ersten Ball schlägt. Mit schottischen Wurzeln im Blut, geboren und aufgewachsen im sonnigen Süden Englands, wurde ihm die Faszination für den kleinen weißen Ball quasi in die Wiege gelegt. In seiner Familie war Golf mehr als ein Zeitvertreib: Vater, Onkel, Cousins – sie alle leben diesen Sport. Dass Andrew in diese traditionsreiche Welt hineingeboren wurde, ließ für ihn nur einen Weg zu. Doch dass ihn sein Weg eines Tages über den Kanal nach Deutschland führen, ihn hier zu einem gefeierten Turniersieger machen und schließlich seine wahre, tiefste Berufung entfachen würde. Nämlich dieses jahrhundertealte Erbe an Jung und Alt weiterzugeben. Das stand auf keiner Scorekarte.
Wie andere Kinder Fußballprofi werden wollten, wollte ich immer Golfprofi werden“, blickt Andrew Mac Donald heute zurück. Ein ambitionierter Traum, für den er sich die Messlatte ganz nach oben legte. Seine Vorbilder? In jungen Jahren der legendäre US-Amerikaner Jack Nicklaus, besser bekannt als „The Golden Bear“, der von den 1960er bis in die späten 1980er Jahre die Golfwelt dominierte und mit 18 Major-Siegen bis heute unerreicht an der Spitze thront. Später, als sein eigenes Spiel reifte, war es Sir Nicholas Alexander „Nick“ Faldo. Der Brite, Teil der berühmten „Big Five“ des europäischen Golfsports, dreimalige Open-Champion und Masters-Sieger, faszinierte ihn durch seine eiserne Disziplin und taktische Meisterklasse.
Die Welt im Rhythmus des Schwungs
Längst ist für Mac Donald aus dem Kindheitstraum eine Lebenseinstellung geworden. Golf ist für ihn der Schlüssel zur Welt: „Überall auf der ganzen Welt gibt es Golfplätze. Ich kann also die Welt bereisen und Golf spielen.“ Doch die wahre Magie des Sports liegt für ihn in seiner schier grenzenlosen Zugänglichkeit. Golf ist längst kein exklusiver Zirkel mehr, sondern ein Familiensport, der Generationen verbindet – vom Enkel bis zum Uropa.
Dass der Sport dabei manchmal belächelt oder fälschlicherweise als langweilig abgetan wird, quittiert der erfahrene Golfer mit einem Schmunzeln: „Wenn jemand sagt, Golf ist langweilig: Dann sage ich immer, probiere es erst mal aus. Viele Leute merken erst dann, wie schwierig es wirklich ist und wie viel Spaß es bringen kann. Menschen, die sagen, es ist langweilig, haben nur Angst, es auszuprobieren.“ Denn auch wenn die Einstiegshürde – den kleinen Ball mit einem präzisen Schwung zu treffen – komplex erscheint: Es ist überraschend intuitiv zu erlernen. Und das Gefühl, wenn der Ball im perfekten Bogen fliegt, setzt ungeahnte Energien frei.
Mehr als ein Spiel: Ein Jungbrunnen für Körper und Geist
Wer den Rasen betritt, der tut seinem Körper etwas Gutes. Entgegen mancher Vorurteile ist Golf kein harter Kraftsport, sondern eine Wohltat für den Bewegungsapparat. Die harmonischen Rotationsbewegungen stärken gezielt die Wirbelsäule. Dazu kommt die Ausdauer: Auf einer regulären 18-Loch-Runde legt man ganz nebenbei sechs bis zehn Kilometer zu Fuß zurück – pure Fitness an der frischen Luft.
Doch Golf fordert und fördert vor allem den Geist. Es schult die Konzentration, verlangt nach Koordination und einem feinen Körpergefühl. Es ist ein ständiges, lebenslanges Tüfteln an der eigenen Taktik und Technik. „Es ist ein Sport, der dich immer challenged, egal welches Level man hat“, weiß Mac Donald.
Das Schöne daran: Das Verfallsdatum für diesen Sport ist extrem weit nach hinten verschoben. „Je früher du anfängst, desto länger kannst du spielen“, lautet sein Credo. Eine seiner treuesten Kundinnen ist der beste Beweis dafür: Sie steht mit 92 Jahren noch immer auf dem Grün, nimmt mit Begeisterung Trainerstunden und zeigt einen unbändigen Willen zur Verbesserung.
Angekommen im Allgäu: Die Golfacademy Sonnenalp
Seine sportliche und berufliche Heimat hat der Brite mittlerweile im malerischen Ofterschwang gefunden. Dort betreibt er die renommierte Golfacademy Sonnenalp by Andrew Mac Donald. Entstanden aus purer Leidenschaft und einer gemeinsamen Vision, hat es sich die Akademie zur Aufgabe gemacht, das Lernen einfach und zugänglich zu gestalten. Im Jahr 2023 startete die Academy mit einer neu formierten Teamaufstellung in die Zukunft, blickt jedoch auf einen enormen Erfahrungsschatz zurück: Bereits seit den 1980er Jahren hat das Team unzähligen Begeisterten dabei geholfen, die Grundlagen des Golfsports zu erlernen, ihre Techniken zu verfeinern und das eigene Selbstbewusstsein auf dem Platz zu stärken. Längst ist die Einrichtung weit über die Grenzen des Allgäus hinaus als eine der besten Adressen für den Golfsport bekannt. Mit einer großen Bandbreite an Unterricht und Kursen werden hier Schüler aller Leistungsstufen und Vorkommen abgeholt – vom blutigen Anfänger bis zum ambitionierten Turnierspieler.
Der Wandel auf dem Fairway
Auch den hartnäckigen Vorurteilen, Golf sei ausschließlich ein elitärer Sport der Reichen, begegnet Mc Donald gelassen. „Früher war das so, aber das wandelt sich spürbar. Die Preise gehen zurück“, erklärt er. Natürlich bleibe es eine Investition, aber die unnahbaren Zeiten des Abschlags gehören der Vergangenheit an.
Am Ende bleibt ein Gentleman-Sport, der weit mehr ist als nur Bälle zu lochen – eine perfekte Symbiose aus Konzentration, Koordination, Körpergefühl, Taktik und Fitness. Andrew Mc Donald hat seinen Weg gefunden. Er gibt sein jahrhundertealtes Erbe mitten im Allgäu weiter und sorgt dafür, dass auf dem Grün noch viele weitere Scorekarten mit unvergesslichen Momenten gefüllt werden.
Ein TWIST zum Trinken
FIDLOCK holt die Trinkflasche aus dem Golfbag
Eine Golfrunde dauert meist vier bis fünf Stunden. Damit Leistungsfähigkeit, Reaktionsvermögen und Gesundheit erhalten bleiben, ist ausreichendes Trinken wichtig. Ob Kaffee oder Kaltgetränk: Der TWIST cup holder von FIDLOCK ermöglicht in Kombination mit der TWIST stroller base die komfortable Mitnahme von Kaffeebechern – mit oder ohne Henkel – sowie Trinkflaschen direkt am Golf-Trolley.
Und so funktioniert es: Die universelle TWIST stroller base wird mit zwei Klettverschlüssen an der gewünschten Position am Trolley befestigt und dient dort als Schnittstelle. Wird der TWIST cup holder an die Base gehalten, zentriert er sich automatisch durch Magnetkraft und rastet anschließend in die patentierte mechanische Verriegelung ein. Zum Lösen genügt eine seitliche Drehbewegung – der namensgebende „TWIST“. Der Getränkehalter überzeugt durch seine einfache und schnelle Handhabung. Dank flexibler Winkelverstellung bleibt er auch bei Veränderungen der Griffhöhe stets aufrecht. Gummilaschen im Inneren sorgen für sicheren Halt, wirken stoßdämpfend und schützen den Inhalt auch auf unebenen Wegen. Die TWIST stroller base integriert sich dezent in das Erscheinungsbild des Golf-Trolleys und kann beim Zusammenklappen montiert bleiben. Zudem eignet sich die universelle Schnittstelle auch zur Befestigung spezieller FIDLOCK Trinkflaschen und Taschen.
Der TWIST cup holder und die TWIST stroller base sind im ausgewählten Fachhandel sowie unter www.fidlock.com erhältlich.
Sommer zwischen Gipfel, Greens und See
Ritzenhof – Hotel und Spa am See****S
Saalfelden ist ein Ort der Weite und der großen Kulisse. Im breiten Becken kommen vier Täler zusammen, während im Hintergrund die Riesen des Steinernen Meeres aufragen. Daraus entsteht ein Gefühl von Freiheit, Offenheit und Geborgenheit. Mittendrin liegt der Ritzensee. Und direkt an seinem Ufer der Ritzenhof – ein Haus, in dem ruhiges Design, warme Herzlichkeit und die Nähe zur Natur ganz selbstverständlich zusammenfinden. Gastgeberfamilie Riedlsperger und ihr Team schenken vom ersten Moment an das Gefühl, willkommen zu sein: aufmerksam, unkompliziert und echt.
Golfen mit kurzen Wegen
Für Golfer beginnt der Urlaub unkompliziert. Brandlhof und Urslautal sind mit dem kostenlosen Ritzenhof Golf-Shuttle bequem in 5 bis 10 Minuten erreichbar. Zwei Plätze, zwei Charaktere: Am Brandlhof schlängelt sich die Saalach durch den 18-Loch-Platz, im Urslautal spielt man auf einem Hochplateau zwischen Saalfelden und Maria Alm – mit dem Steinernen Meer als Kulisse. Danach geht es zurück in den Ritzenhof, wo der Golftag entspannt ausklingen darf.
Weite spüren, Berge erleben
Auch abseits des Greens spielt Saalfelden Leogang seine Vielfalt aus: Wanderwege, Bike-Routen, Bergbahnen, Almen und geführte Touren machen es leicht, jeden Tag neu zu planen – je nach Energielevel, Wetter und Lust auf Aussicht. Die inkludierte Saalfelden Leogang Card ergänzt aktive Tage mit kostenlosen Fahrten mit Bergbahn und öffentlichen Verkehrsmitteln, Erlebnisangeboten und Ermäßigungen. Der Lieblingswandertipp der Einheimischen: die Peter-Wiechenthaler-Hütte auf 1.752 Metern. Sie thront hoch über dem Saalfeldner Becken und gilt nicht ohne Grund als unbestrittene Panorama-Königin. Oben belohnen Weitblick, Hüttengefühl und eindrucksvolle Kulisse den Aufstieg.
Ankommen am See
Nach Golf, Wanderung oder Bike-Tour wird der Ritzensee zum ruhigen Gegenpol des aktiven Tages. Direkt am Ufer laden die private Liegewiese und der Spa am See mit Indoor-Pool und Saunen innen wie außen zum Regenerieren ein. Alles ist auf kurze Wege, Ruhe und echtes Wohlfühlen ausgerichtet. So verbindet das Haus, was Saalfelden Leogang ausmacht: die Kraft der Berge, die Ruhe des Sees und die Herzlichkeit der Menschen.
Ritzenhof – Hotel und Spa am See
Ritzenseestraße 33 | 5760 Saalfelden
Tel.: +43(0)6582 73806
www.ritzenhof.at
















