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Wo der Winter leise spricht

Unterwegs in Hafling, Vöran und Meran 2000

Es gibt Orte, die sich nicht laut in den Vordergrund drängen müssen. Orte, die mit einer sanften Selbstverständlichkeit wirken, weil hier alles stimmt: die Natur, die Menschen, die Ruhe, die Bewegung. Hafling, Vöran und das Ski- und Wandergebiet Meran 2000 gehören genau zu diesen Plätzen. Wer einmal oben am Tschögglberg angekommen ist, spürt sofort diese besondere Mischung aus Weite und Geborgenheit, aus Bergluft und Bodenständigkeit – Südtirol eben, aber mit einem eigenen, ganz besonderen Herzschlag.

Fotos: © Manuel Kottersteger

Ein Skigebiet, das man sofort ins Herz schließt

Oberhalb von Hafling, am Fuße des markanten Ifinger, liegt Meran 2000 – ein Skigebiet, das sich bewusst nicht als großes Skiresort inszeniert. 40 Pistenkilometer, perfekt präpariert, moderne Aufstiegsanlagen und kurze Wege – mehr braucht es oft nicht, um einen richtig guten Tag im Schnee zu haben. Wer einmal hier oben war, weiß: Die Größe misst man nicht in Kilometern, sondern im Gefühl.

Der kostenlose Skibus zwischen Hafling und Falzeben bringt alle Gäste direkt mitten ins Geschehen. Und kaum steht man oben auf den breiten Hängen, eröffnet sich ein Panorama, das schon für sich allein die Anreise wert wäre.

Stille, die man hören kann

So lebendig die Pisten sind – nur ein paar Schritte weiter wird es still. Wirklich still. Und genau das macht diese Region so besonders: Sie erlaubt beides. Wer lieber mit Schneeschuhen unterwegs ist, auf Tourenski die Hänge hinaufsteigt oder mit dem Schlitten die Natur genießt, findet rund um Hafling und Vöran ein stilles Winterterrain, das sanft und zugleich eindrucksvoll ist.

Und natürlich gehören sie dazu – die Haflinger Pferde, die mit ihrer blonden Mähne längst ein heimliches Wahrzeichen geworden sind. Hier, an ihrer Ursprungsstätte, kann man sie auf winterlichen Ausritten erleben. Ein Anblick, der einem fast vorkommt wie eine Szene aus einem alten Heimatfilm, nur echter.

Viele der Wege sind auch im Winter präpariert. Besonders beliebt: die Wanderung zum Kreuzjoch, das sich wie ein Aussichtsbalkon über das Etschtal erhebt. Ein Stück weiter südlich warten die geheimnisvollen Stoanernen Mandln – über 100 sorgfältig geschichtete Steinmännchen, die mystisch über die Landschaft wachen. Der Rundumblick dort oben reicht bis zu den Dolomiten. Geführte Tour oder individuelle Wanderung – beides ist ein Erlebnis, das bleibt.

Genuss, der nachklingt

Wer in Hafling und Vöran unterwegs ist, merkt schnell: Genuss wird hier nicht erfunden, sondern gelebt. Oft in kleinen Häusern, mit viel Herzblut geführt. Ein echtes Highlight und dieses Jahr neu: das „Olm Dining“ auf der Leadner Alm in Vöran. Das junge Team, das die Alm seit Frühjahr 2025 führt, bringt frischen Wind in die traditionelle Südtiroler Küche. Das Brot wird selbst gebacken, viele Zutaten stammen aus der Region, und die Gerichte verbinden alpine Verwurzelung mit Kreativität – genau die richtige Prise Pep und Innovation.

Auch im Skigebiet selbst tut sich einiges: Das Chalet Zuegg und das Rotwand Bergrestaurant stehen unter neuer Führung und präsentieren sich vielversprechend wie nie. Beide verbinden Stil mit Tradition – gemütlich, regional, hochwertig, aber dabei nie abgehoben.

Weiter Infos unter www.hafling.com

Nachhaltigkeit, die gewachsen ist – nicht konstruiert

Die Ferienregion Hafling–Vöran–Meran 2000 ist Teil der nach internationalen Kriterien (GSTC) zertifizierten nachhaltigen Destination Tschögglberg. Klingt modern, ist in Wahrheit aber etwas, das hier schon seit Jahrzehnten gelebt wird.

Der Tschögglberg – ein sanfter Höhenrücken über dem linken Etschufer zwischen Meran und Bozen – wirkt auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar. Doch genau das ist seine Stärke: Er zwingt nichts auf, sondern begleitet. Die Dörfer Hafling, Vöran, Mölten und Jenesien haben gemeinsam beschlossen, diesen Weg offiziell zu gehen. Die Zertifizierung bestätigt lediglich, was die Menschen hier schon lange tun: achtsam wirtschaften, Landschaftsraum schützen und so handeln, dass auch die nächste Generation sich über diese Region freuen kann. Oder wie man hier sagt: enkeltauglich.

Und tatsächlich spürt man die Bodenständigkeit überall. 99 % der Unterkünfte in Hafling und Vöran sind familiengeführt. Das merkt man beim Frühstück, beim Ankommen, bei jedem Wort, das nicht aus einem Servicehandbuch stammt, sondern aus ehrlichem Interesse.

Die Palette reicht von ausgezeichneten Top-Hotels – einige davon mit internationalen Auszeichnungen – bis zu modernen Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betrieben, die ihre Gäste mit hofeigenen Produkten verwöhnen. Alles wirkt persönlich, authentisch und herrlich unaufgeregt.

Ein Ort, der bleibt

Vielleicht ist es genau dieses Zusammenspiel aus Natur, Genuss, Bewegung und echter Gastfreundschaft, das Hafling, Vöran und Meran 2000 zu etwas Besonderem macht. Ein Ort, der nicht größer sein will, als er ist. Ein Ort, der leise spricht – und gerade deshalb lange nachhallt.

Wer einmal hier oben war, versteht, warum so viele Gäste Jahr für Jahr wiederkommen. Und warum man auch selbst, sobald man im Tal ankommt, schon leise den nächsten Besuch plant.

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